„Vergleichbar mit Empathie, ist Religiosität eine Fähigkeit, die jeder hat und fördern oder brach liegen lassen kann“, so der Leiter des Instituts RPP (Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie). Über weite Strecken des 20. Jahrhunderts sei Religion in der Therapie ignoriert oder sogar als Blockade angesehen worden, berichtete Bonelli, der auch an der Wiener Siegmund-Freud-Privatuniversität lehrt. Dies sei ein „überholtes“ Erbe Sigmund Freuds, dessen Einstellung zu Religion als „kollektive Zwangsneurose“ auch heute noch die Medizin- und Therapieausbildung präge. Immer mehr würden diese Vorbehalte jedoch aufbrechen, „die Fachwelt denkt um und erkennt, dass Spiritualität gesund ist“, so der Wiener Forscher.
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