Während sich die Forschung zur suchtartigen Internetnutzung bisher auf Gaming und Chat konzentriert, kommt die Sucht nach Cybersex erst langsam ins Gespräch. „Es ist noch nicht geklärt, ob es sich dabei um eine nicht-substanzgebundene Sucht, einen Zwang, oder eine gestörte Impulskontrolle handelt“, berichtet Bonelli. Das Zögern der Wissenschaft sei jedoch auch damit verbunden, dass das Konzept der Sexsucht Tabus hinterfrage. „Viele glauben, Sex müsse immer gut tun und scheuen sich davor, den negativen Seiten ins Auge zu sehen“, so der Wiener Psychotherapeut, Psychiater und Neurologe.

Der ganze Artikel kann in der österreichischen Tageszeitung Der Standard nachgelesen werden.