Ein Schwerpunkt der Fachtagung liegt auf der Vergebung. „Bisher wurde dieser Aspekt in Europa kaum wissenschaftlich behandelt, vermutlich aus Angst, dass der Begriff automatisch Religion impliziert. Verzeihung ist jedoch in erster Linie ein psychischer Akt statt ein religiöses Phänomen“, betont der Tagungsorganisator. Verzeihung als „beste Form des Loslassens“ beschreibe einen Prozess, der im wesentlichen zwei Voraussetzungen brauche. „Erstens ist die Erkenntnis nötig, dass man auch selbst Fehler macht. Erst dadurch wird man bereit, auch dem Täter falsches Handeln zugestehen zu können. Zweitens brauche man eine Portion Großmut, um tatsächlich ein ‚Schwamm drüber!‘ sagen zu können.“
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